Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie

Die medizinische Physiologie unterscheidet zwischen einer "inneren" und einer "äußeren" Atmung. Während unter äußerer Atmung der Gasaustausch zwischen Außenwelt und Lunge verstanden wird, definiert die innere Atmung den Stoffaustausch zwischen dem strömenden Blut in den Kapillaren und den einzelnen Körperzellen (Zellatmung). Sauerstoff ist der Motor des Lebens. Und ohne ausreichenden Sauerstoff ist ein Leben unmöglich.
Um nun aber die Zellatmung zu verbessern und alle benötigten Stoffe auch dorthin zu bringen, reicht es nicht aus, einfach das äußere Sauerstoffmangel vorübergehend zu beheben.

In den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts entwickelte Prof. M. von Ardenne das nach ihm benannte Verfahren der Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie (SMT). 1979 wurde die "Ärztegesellschaft für SMT" in Salzburg gegründet.
Durch die Therapie ist es möglich, mangelhaft durchblutetes Gewebe so zu beeinflussen, dass ein langfristiger Verbesserungseffekt damit erreicht wird.
Der entscheidende Vorgang dabei ist eine Weiterstellung der Haargefäße, wodurch sowohl Schlackenstoffe abtransportiert werden können, als auch die Nähr- und Sauerstoffversorgung der einzelnen Zelle optimiert werden kann. Derartige Wirkungen halten, je nach Organ, oft bis zu einem Jahr und länger an.

Die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie besteht aus drei essentiellen Schritten

1)  Gabe von biologischen Stoffen zur besseren O2-Aufnahme
2)  Behandlungen mit hochkonzentriertem und ionisiertem O2
3)  Durchblutungsanregung durch gezielte Bewegung

Bei der Behandlung wird Umgebungsluft gereinigt, durch einen Konzentrator der darin enthaltene Sauerstoff hoch konzentriert und dann durch ein elektrisches Gerät ionisiert. Moderne bioklimatische Forschungsergebnisse beweisen, dass die negativ aufgeladenen Sauerstoffionen als der tatsächliche Atemkatalysator angesehen werden müssen. Am Meer, im Gebirge oder nach einem Gewitter enthält die Luft etwa zehnfach mehr negative O2-Ionen als normale Zimmerluft (300-500 negative Ionen pro Kubikzentimeter). Der Ionisator am Gerät erzeugt 15.000 bis 20.000 negative Ionen pro Einheit.

Wann ist eine Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie sinnvoll und vorteilhaft?

  • Antriebsmangel
  • Belastungen nach Medikamenteneinnahme
  • Durchblutungsstörungen
  • Erkrankungen der Atmungsorgane
  • Erschöpfungszustände
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Hirnleistungsstörungen
  • Leber- und Nierenschäden
  • Stoffwechselstörungen
  • Tumorerkrankungen
  • Wundheilungsstörungen